RPG: Aktion Demiguise - Alle Kapitel


Hier findet ihr alle RPG-Treffen zur "Aktion Demiguise" mit allen Daten. Stattgefundene Treffen sind ausführlich in den Kapiteln nachzulesen. Das aktuellste Kapitel ist immer das erste, die anderen stehen in absteigender Folge darunter.

Viel Spaß beim Lesen :-)!

Bei Fragen wendet euch an Fillizier: Fillizier@web.de


Kapitel: 1 - Das Tor von Hogwarts

Szene: 2

Treffen: 1

Datum: 10.11.2019

Teilnehmer: Alexandra, Emilia, Flora, Fillizier

Begegnungen: keine

Orte: Heulende Hütte, Geheimgang, Hogwarts (dunkler Raum mit Holztür, Gang)

Der Weg in das Schloss war halbwegs erträglich. Allerdings verloren wir auf halbem Weg Henry und Canis. Wir hoffen, sie sind auf andere Weise ins Schloss gelangt. Bisher fehlt jede Spur von ihnen.

Wir gelangten zunächst in einen tiefschwarzen Raum.

Selbst Lumoszauber wirkten nur als leichtes Glimmen und auch andere Zauber schienen in ihrer Wirkung abgelenkt zu werden. So ertasteten wir den Raum mehr, als dass wir ihn sahen.

Er war rechtwinklig, gemauert und verfügte über eine massive Holztür, deren Mechanismus wir erst durch Zufall entdeckten.

Wir gelangten hinaus in einen Gang, den wir durch Feuerschalen erleuchten ließen. Die Trümmer der Schlacht lagen überall herum. Alexandra wirkte einen Zauber, der erkennen ließ, dass in letzter Zeit vor allem eine zwergenwüchsige Gestalt in diesem Gang aus und ein ging. Wir entscheiden uns für eine Richtung und werden sehen, was uns begegnet.

 

P.S.: Die Zeit scheint hier anders zu funktionieren. Emilia und ich folgten den anderen erst Stunden später, doch kamen wir nur Minuten später in denselben Raum. Möglicherweise kommen wir also erst viel später oder sogar früher als diese Nachricht an.


Kapitel: 1 - Das Tor von Hogwarts

Szene: 1

Treffen: 1-3

Datum: 31. Oktober 2019, 1. November 2019, 2. November 2019

Teilnehmer: Alexandra, Canis, Emilia, Flora, Henry, Fillizier

Begegnungen: Acromantulas, in Licht gehüllte Gestalt

Orte: Heulende Hütte, Honigtopf, Eberkopf, Eulenturm, Verbotener Wald

Ich lud Interessenten für die Operation in mein vorläufiges Hauptquartier am Rande von Hogsmeade ein. Ich hatte zu diesem Zweck die Heulende Hütte erworben und zumindest einige Räume eingerichtet.

 

Es wurde Zeit, dass ich Verstärkung erhielt. Jegliche Versuche, auf das Schlossgelände zu kommen, wurden vereitelt. Deshalb wählte ich die Halloween-Nacht für einen erneuten Versuch. Denn zu dieser Zeit herrscht ein Ungleichgewicht auf vielen Gebieten der Magie. Und das sollte ein Vorteil sein.

 

Die ersten Freiwilligen trafen pünktlich ein. Alexandra Williams, eine Forscherin magischer Phänomene, und Flora Reinhold, eine Aurorin, die selbst bei der Schlacht um Hogwarts mitgekämpft hatte, nahmen bereits Platz, als auch Henry Crown, ein Lehrer aus den USA, und Canis, der wohl sein Begleiter war, wenig später eintrafen.

 

Wir stellten uns kurz vor und ich erzählte knapp, was ich bereits versucht hatte. Mein nächster Ansatzpunkt war Hogsmeade. Es war ein offenes Geheimnis, dass es viele Geheimgänge gab, die vom Schloss in dieses Dorf führten. Wir versuchten einen davon zu nutzen, auch wenn uns bewusst war, dass viele vor der Schlacht entdeckt und zugeschüttet und versiegelt worden waren.

 

Bei meinen Versuchen hatte ich das Dorf gemieden. Ich wollte nicht riskieren, zu früh entdeckt zu werden. Doch heute, mit der Verstärkung musste ich es wagen.

 

Leider machte mir eine Angelegenheit einen Strich durch die Rechnung. So sehr ich auch bei diesem Vorstoß dabei sein wollte, musste ich in der Hütte bleiben, da ich etwas Anderes unter Kontrolle halten musste, damit es diese Mission nicht gefährdet.

 

Als ich der Gruppe mein Vorhaben, zurück zu bleiben, offenbarte, erntete ich, wie es zu erwarten war, Misstrauen und Fragen. Doch als dann auch Emilia Butterblum eintraf, die in der Mysteriumsabteilung arbeitet und ebenfalls für die Operation freigestellt wurde, blieb nicht viel Zeit für Erklärungen.

 

Sie zogen ohne mich los. Mit meinem Omniglas verfolgte ich ihre ersten Schritte. Die meisten apparierten direkt in oder vor den Honigtopf. Nur Canis lief zu Fuß ins Dorf. Ich konnte erkennen, wie der Laden zum Leben erwachte und alle möglichen Lichter darin angingen.

 

Gerade als Canis den Laden erreichte, geschah etwas Seltsames:

Hogsmeade veränderte sich. Der Schnee verschwand von den Dächern und plötzlich tauchten Menschen auf. Die Läden waren geöffnet und fröhlicher Lärm drang bis hoch zur Hütte.

 

Doch die Freude war nur von kurzer Dauer...

 

Plötzlich hörte ich Schreie. Panisch liefen Leute durcheinander, disapparierten oder zückten ihre Zauberstäbe. Ich wollte hinauseilen, doch noch konnte ich nicht. So musste ich mit ansehen, wie dutzende Riesenspinnen über die Bewohner herfielen. Ich erkannte auch meine Freiwilligen, wie sie hinauseilten, um zu helfen. Doch ich fürchtete, sie würden ebenso Opfer dieser großen Übermacht werden.

 

Dann sah ich ein gleißendes Licht. Eine Gestalt in Licht gehüllt kam aus einer Gasse und versprühte Zauberblitze. Die Spinnen ergriffen die Flucht. Die übriggebliebenen Zauberer und Hexen nahmen die Geretteten und disapperierten ebenfalls. Nur ein langer dürrer Mann und ... ja, die fünf Freiwilligen waren noch da. Alles wurde wieder ruhig und allein der Honigtopf blieb erhellt.

 

Ich sah, wie zwei den Spinnen hinterher in den Wald folgten. Eine folgte dem Mann und die übrigen beiden blieben im Honigtopf.

 

Ich fluchte. In dieser Gefahr konnte ich sie nicht im Stich lassen. Daher riskierte ich es, traf alle Vorkehrungen, damit das andere Problem nicht auftrat, und hoffte, dass das reichte. Dann rannte ich auf dem schnellsten Weg in den Verbotenen Wald.

 

Es dauerte nicht lange, dann fand ich Alexandra und Canis. Doch ich konnte nicht zu ihnen. Im Wald lauerte etwas, das gefährlich werden konnte, und damit waren nicht einmal die Spinnen gemeint, die, wie ich vermutete, Nachkommen der Acromantulas waren, die einst der Wildhüter Hagrid in den Wald freigelassen hatte.

 

So hielt ich Abstand, um im Notfall die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Die beiden gingen immer weiter in den Wald hinein und als ich ihnen folgte, nahmen Spinnenweben zu. Bald schon waren sie von der Acromantulabrut umringt und versuchten mit ihnen zu sprechen. Allerdings schienen die Spinnen nicht zuhören zu wollen.

 

Alexandra sagte irgendetwas zu Canis und warf kurz darauf etwas auf den Boden. Reflexartig drehte ich mich hinter einen Baum und bemerkte nur, wie sich gleißendes Licht im Wald ausbreitete. Die Spinnen kreischten. Ich nutzte die Gelegenheit, um den beiden noch etwas mehr Vorsprung zu verschaffen, damit sie das Dorf erreichten, wo sie die anderen warnen konnten. Also lockte ich die Spinnen zu mir und lief davon ...

 

Es dauerte sehr lange, bis ich endlich im Dorf Hogsmeade ankam. Anscheinend gab es dort auch Schwierigkeiten. Denn ich sah eine flammende Schrift am Himmel, wo vor Zombies gewarnt wurde. Ich kletterte in den Eulenturm, um die Gruppe wiederzufinden. Ich entdeckte sie in der Nähe des Eberkopfs an einer Hauswand kauernd. Keine Zombies in Sicht, nur viele Spinnen, die den Eberkopf zu belagern schienen. Dann sah ich, wie jemand von der Gruppe einen Feuerzauber auf eine Spinne hetzte und ein weiterer, Vögel tauchten aus dem Nichts auf und die Spinnen machten ein ohrenbetäubendes klackerndes Geräusch. Dann gingen die 5 durch den Spinnenschwarm hindurch, doch keine der Spinnen griff an. Eine Weile standen sie vor der Tür, dann traten sie ein.

 

Ich wartete eine Weile, doch nichts geschah. Es wurde Tag und ich begann mir Sorgen zu machen. Noch immer war keiner herausgekommen.

 

Was weiter geschah erfuhr ich aus dem Bericht einer vertrauenswürdigen Person, die hier nicht genannt werden möchte. Nur so viel sei verraten: Die Gruppe ist wohlauf. Sie gelangten wohlbehalten auf anderem Weg aus dem Eberkopf heraus, in dem es zu spuken scheint. Ich weiß, wo ich sie suchen muss und werde ihnen in Kürze folgen. Wie es scheint, sind wir einem Weg in das Schloss einen erheblichen Schritt näher gekommen.


Kapitel: 0 - Vorbetrachtungen - Das verschlossene Tor

Szene: Prolog

Treffen: Vor dem 1. Treffen - Vor den Toren von Schloss Hogwarts

Datum: 5. Oktober 2019

Teilnehmer: Fillizier

Begegnungen: keine

Orte: Tor von Hogwarts, Bahnhof Hogsmeade

Da meinem Aufruf, den Zuständen des Internats Hogwarts auf den Grund zu gehen, bisher nur wenige gefolgt waren, entschloss ich mich, mir zunächst allein vor Ort ein Bild von der aktuellen Lage zu machen.

Aufgrund der magischen Aktivitäten rund um das Schloss, entschied ich mich, mit dem Besen nach Hogsmeade zu fliegen und von dort das Schlossgelände zu Fuß anzulaufen.

Es war stürmisch und es regnete. Das machte das Vorhaben noch ungemütlicher. Der Bahnhof von Hogsmeade wirkte verlassen und es schien, als wäre seit Jahren niemand mehr von dort gereist. Ein Blick Richtung Dorf verbesserte meine Stimmung ebenso wenig. Kein Licht erhellte die Fenster, kein Zeichen von Leben umgab den Ort. Mein Ziel lag dieses Mal aber in der anderen Richtung.

Und so erklomm ich den Hügel zum Schloss hinauf und hielt am anderen Ufer des schwarzen Sees inne, um einen ersten Blick darauf zu werfen.

Hogwarts schien vollkommen zerstört zu sein. Viele Wände waren eingestürzt, Dächer abgetragen, keiner der Türme war noch in seiner ganzen Größe erhalten. Es regnete und donnerte. Blitze erhellten den Himmel und tauchten die Ruine in unheimliches Licht.

Ich ging den Weg hinauf, auf dem früher unsichtbare Kutschen die Schüler nach Hogwarts gebracht hatten. Jetzt war er überwuchert und kaum noch erkennbar. Nur mittels Orientierungszauber und eigener Ortskenntnis konnte ich verhindern, im Kreis zu gehen. Möglicherweise war das auch schon einer der Schutzzauber, damit sich nicht aus Versehen irgendwelche Muggel oder Zauberer vor das Schloss verirren.

Nach gefühlten Stunden stand ich vor dem großen Eingangstor. Zwei riesige Eber flankierten den Torbogen und schienen mich drohend anzustarren. Das Tor selbst war verschlossen. Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass es einfach sein würde, dort hindurch zu kommen. Die Mauern links und rechts waren durch dichte Ranken überwuchert. Im Augenwinkel bemerkte ich Bewegung in dem Dornengestrüpp. Also schied der Weg hinüber eindeutig aus. Ich probierte einige Türöffnungszauber, Gegenflüche und Beendungszauber. Doch im besten Fall geschah nichts. Einige Male musste ich sogar ausweichen als von der Tür oder dem Mauerwerk Rankenhiebe, Blitze oder Ähnliches zurückkamen. Zu guter Letzt musste ich die Flucht ergreifen, als die Eber zum Leben erwachten und Anstalten machten, mich mit ihren massigen Steinleibern umzuwalzen. Zum Glück verfolgten sie mich nur einige Meter von den Mauern weg, ehe sie kehrt machten.

Ich würde Hilfe brauchen, um einen Weg hinein zu finden. Möglicherweise meldete sich bis zur Halloween-Nacht noch der eine oder andere Freiwillige. Mein nächster Versuch sollte in Hogsmeade starten. Ich erinnerte mich, dass der eine oder andere Geheimgang vom Schloss dorthin führte. Vielleicht hatten wir Glück und wir fanden einen unverschlossenen, durch den wir hinein gelangen konnten...